Über uns

Der Historische Narrenverein Hans Heini Narro Allmendshofen 1995 e.V.

Gleich nach der Fasnet 1995 spalteten sich junge gebürtige Allmendshofer von einer Hexengruppe ab, mit dem Ziel Fasnet auf traditionelle Art zu feiern. In langen Sitzungen war die Richtung abgesteckt und die Idee von Rudi Schlatter akzeptiert.

 

Die historische Grundlage ist belegt durch die Erzählung “Juniperus” von Joseph Viktor von Scheffel, in der er berichtet über den Ablauf der Fastnacht 1188 in Allmendshofen. Die Narrenfigur Hans Heini Narro wurde auf das Mittelalter abgestimmt und zu Fragen zu Material und Beschaffung der Hüfinger Georg Baum beratend hinzugezogen. Die Schneiderarbeiten wurden von der Donaueschingerin G. Rudy-Borel zur vollsten Zufriedenheit ausgeführt.

 

Die Allmendshofer Fasnetfigur des Hans Heini Narro wurde am 1. Hornung 1996 im Hotel Grüner Baum der Presse und somit der Öffentlichkeit vorgestellt (siehe Berichte der örtlichen Presse).

 

In der Zwischenzeit organisierte sich die Narrengruppe zum Verein. Die Gründungsversammlung war am 28.12.1995 im Hotel Grüner Baum in Allmendshofen, wo auch gleichzeitig die vorbereitete Satzung beschlossen wurde. Schnellstmöglich wurde der Verein bei den Behörden unter dem Namen Historischer Narrenverein Hans-Heini-Narro Allmendshofen 1995 e.V. eingetragen (siehe Satzung und Protokoll).

 

Seit 2009 gibt es die neu hinzugekommene Fasnetfigur des Almishofer Burgfräuleins. Wie auch die Figur des Hans Heini Narro wurde das Burgfräulein auf das Mittelalter abgestimmt.

 

Der Verein hat zur Zeit 19 aktive und 34 passive Mitglieder. Der Gesamtvorstand ist Träger der Narrenfigur des Hans Heini Narro. Zur Bereicherung der Gruppe ist ein Gefolge aus dem Mittelalter vorgesehen, vor allem zwei Turnierreiter, sprich Scheinpferde. Ebenfalls ist an Einzelmasken gedacht wie zum Beispiel den alten Ritter Markwart von Almishofen oder Rittergestalten aus dem Reichsrittergau Hegau (dabei soll es sich um vollmaskierte Hästräger handeln).

Die Aktivitäten des Vereins fanden großen Zulauf und größte Beachtung. Auch im Laufe des Jahres waren die Mitglieder an traditionellen Festen der alten Dorfgemeinschaft Allmendshofen mit Erfolg tätig.

 

Der Historische Narrenverein Hans Heini Narro Allmendshofen 1995 e.V. bemüht sich um die Aufnahme in die Schwarzwälder Narrenvereinigung, um in der Gemeinschaft der Narren unter Beachtung der Satzung das Fasnächtliche und Heimatliche Brauchtum zu pflegen. Es wurde kein Antrag bei einer anderen Vereinigung gestellt. Antragsteller ist der Verein selbst ohne Unter- oder Nebengruppe.

 

In der Kernstadt Donaueschingen dominiert die Narrenzunft Frohsinn 1853; sie ist Mitglied der im Jahre 1924 gegründeten Vereinigung der schwäbisch-alemanischen Narrenzünfte. In der Stadt gibt es die Schellenberg-Hexen und die Stadthexen. Diese beiden Gruppen sowie einige Vereine in den Stadtteilen gehören alle der Schwarzwälder Narrenvereinigung an.

Jahresaktivitäten des Historischen Narrenvereins Hans Heini Narro Allmendshofen 1995 e.V.

Am einem Samstag vor dem Schmutzigen Dunschtig:

Fällen und Stellen des Allmendshofener Narrenbaums zusammen mit den Allmendshofener Narrenvereinen.

 

Am Mittwoch vor dem Schmutzigen Dunschtig:

Quellensprung und Narrenspiel an der Juniperusquelle. Anschließend närrischer Umzug durch Allmendshofen, danach Narrentreiben in den Lokalen.

 

Am Schmutzigen Dunschtig:

Besuch der Grundschule und des Kindergartens mit anderen Narrengruppen.

 

Am Samstag:

Besuch des Männergesangsverein Allmendshofen an dessen Ball.

 

Fasnet-Sunntig:

Beteiligung der Hans Heini Narro - Gruppe mit Rittergefolge beim Großen Umzug der Narrenzunft Frohsinn 1853 Donaueschingen.

 

Am Fasnet-Mäntig:

Besuch bei einer befreundeten Narrenzunft.

 

Fasnet-Zieschtig:

Besuch der Patenzunft in Hubertshofen.

 

Äschermittwoch:

Verlosung des Narrenbaums mit anschließendem Schneckenessen.

 

Alte Fasnetsunntig:

Fällen und Überbringen des Narrenbaums.

 

Durch das Jahr hindurch:

1. Mai und Himmelfahrt Wanderungen; Mithilfe bei Traditionellen Festen Allmendshofer Vereine; Stand am Herbstfest in Donaueschingen, alle 2 Jahre Quellenhock an der Juniperusquelle für alle Mitglieder.

Die Maske des Hans Heini Narro

Die Erzählung “Juniperus” von Joseph Viktor von Scheffel, der von 1857 bis 1859 Bibliothekar des Fürsten zu Fürstenberg war, gab Anlaß zu der Narrengestalt “Hans Heini Narro”. Er beschrieb seine Narrenfigur aus dem 12. Jahrhundert als Barockfigur, so wie er den Hansel selbst zu seiner Zeit erlebte.

 

Mit der Auseinandersetzung um die damalige sakrale Kunst, die schon einem italienischen Stile unterlag, stieß Rudi Schlatter auf eine Trägerfigur aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts vom sogenannten Krodo-Altar zu Goslar.

 

Der maskenhafte Gesichtsausdruck dieser Figur war die Grundlage für die Maske der Narrenfigur, des Hans Heini Narro. Nun galt es einen Bildhauer zu finden, der die Kunst des 12. Jahrhunderts in die Tat umsetzte. Wir haben in dem Bildhauer Erwin Studinger aus Bonndorf einen Künstler gefunden, der mit viel Einfühlungsvermögen die Bartlarve des Hans Heini Narro aus 10 jährigem Lindenholz fertigte.

Zur Entstehung der Allmendshofener Fasnet

Sicherlich wurde auch im Dorf Allmendshofen die althergebrachte Fasnet gefeiert. Ausgelassene Völlereien wurden schon früh hauptsächlich von der Kirche angeprangert. Die Fastnacht, die selbst während des 30-jährigen Krieges mancherorts gefeiert wurde, dehnte sich im Jahre 1665 bis in den Mittwoch hinein aus.

 

Ab 1668 kam Allmendshofen zu den Fürstenbergern und unterlag somit deren Verordnungen und Verboten, die Fastnacht betreffend.

 

Die Nähe des Marktfleckens Donaueschingen und des Amtsstädtchens Hüfingen gab Anlaß auch dort zu feiern. Orte der Gelegenheit standen eher zur Verfügung als im 130 - Seelen Dörfchen Allmendshofen mit höchstens einer Dorfschenke oder Tanzplatz. Eine spärliche wilde Maskierung hat es sicherlich zu jener Zeit auch schon gegeben. Im 17. Jahrhundert hat es nachweislich schon Leihgeschäfte für Fasnetverkleidung gegeben. Das Hansellaufen in den beiden fürstlichen Ortschaften wurde immer beliebter, so war es nicht ausgeschlossen, daß in Allmendshofen sich in der Fasnetszeit Leih- oder Miethansel bewegten. Es bestand aber auch die Möglichkeit für die ärmeren Dorfbewohner und die Kinder in der Nachbarschaft einiges zu erheischen. Sicherlich wurde dieses “Betteln” mit speziellen Sprüchen begleitet.

 

Im 19. Jahrhundert kamen die Faschingsbälle auf, die von der Obrigkeit mit bestimmten Vorschriften belegt wurden. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Fastnacht etwas freier, es wurden Vereine gegründet, die für ihre Mitglieder Veranstaltungen organisierten und Bälle und Kränzchen abhielten.

Berichte und Erzählungen von Zeitzeugen zur dörflichen Fasnet von Allmendshofen im 19. und 20. Jahrhundert

Als im letzten Drittel des vorigen Jahrhunderts nach den Wirren der Revolution das gesellschaftliche Leben sich neu entwickelte, gestaltete sich eine neue Form der dörflichen Fasnet heraus; so auch in Allmendshofen, wo damals 1876 der Männergesangsverein Allmendshofen gegründet wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt war die dörfliche Fasnet eher das Fest eines Zeitpunktes, wo man in Wirtschaften sich zur Metzelsuppe traf und die Geselligkeit übte, die wahrscheinlich durch derbe humoristische Auftritte von einzelnen Personen gewürzt wurde.

 

Durch die Nähe der Städte Donaueschingen und Hüfingen waren Besuche zu deren Fasnachtsspielen und -umzügen wahrscheinlich. Aufgrund von existierenden Masken- Vermietgeschäften war eine Maskierung in traditionelle oder theatralische Form möglich.

 

Der Männergesangsverein 1876 Allmendshofen übernahm auch den fasnächtlichen Part im Ort. Zeugen sind die Abhaltung von Fasnacht und Faschingsbällen mit gemeinschaftlichem Essen und anschließendem Kränzchen, wo nach einer bestimmten Ordnung getanzt und musiziert wurde.

 

Das Auftreten von Masken und Vermummten nahm immer mehr Zulauf. Bettler, Hausierer, alte Männer, Knechte und Herren waren die Verkleidung der Männer, die Frauen hielten sich an alte Weiber, Zigeuner und Dominos. Der Domino war eine beliebte Verkleidung um die Jahrhundertwende. Die totale Vermummung schuf aber auch die Möglichkeit der Belästigung und der Beleidigung und führte zum Teil nach dem Ersten Weltkrieg zum Verbot dieser Maskierung.

 

Schulkinder zogen nach der Schule angeführt von den ältesten Schülern durch das Dorf, Fasnetliedle und vor allem “Hans blieb do” singend vor den Wirtschaften, zum Beck und zum Mineralwasserfabrikanten und heischten ihre Gaben. Einzelne verirrten sich auch in die Stadtnähe. Ihre Verkleidungen bestanden aus Hexe und Hexenvater oder alter, abgelegter Kleidung der Großeltern. Als Maske überhaupt trug man Larven aus Vorhangstoff oder Papier. Nur einzelne Larven aus Pappmache oder Wachsgaze sah man darunter, da sie sehr teuer waren. Für die Kinder war es ein Fest, wenn sie mit ihren Eltern zu den Umzügen nach Hüfingen oder Donaueschingen durften. Der Fasnetszieschtig war ähnlich wie der Schmutzige Dunschtig, aber doch schon ausgerichtet auf den Aschermittwoch mit seiner Aschenweihe.

 

Hauptsächlich nach dem zweiten Weltkrieg bilden sich Gruppen, um den Kindern mit Wurst und Wecken eine Freude zu bereiten; vor allem der Männergesangsverein mit seiner Hexengruppe, den heutigen Sieben-Plätz-Hexen, tat sich hervor. Überhaupt bemühte sich der MGV Allmendshofen um das Fasnächtliche Geschehen im Ort . Mit einem jährlichen Ball und Gestellung eines Motivwagens oder sonstigen Aktivitäten überliefern sie den Fasnetbrauch.

 

Mit der Zeit haben sich auch kleinere Fasnetgruppen, wie Riedhexen, Riedböcke und Wuhrhexen gebildet, bis 1995 auch der Historische Narrenverein Hans Heini Narro Allmendshofen 1995 e.V. in Erscheinung trat.

Einige Auszüge aus Anzeigen und Berichten zur Allmendshofener Fasnet

1878 veranstaltete der Männergesangsverein Allmendshofen am Montag, den 9. Februar im Gasthaus zum “Lamm” in Donaueschingen einen Ball.

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1881 findet am 28. Februar das Kränzchen des Männergesangverein Allmendshofen im “Lamm” in Donaueschingen statt.

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Anzeige der Freiwilligen Feuerwehr Allmendshofen:

Zu unserem am Fasnacht Montag, den 08. März 1886 Abends 7.00 Uhr im Gasthaus “Zur Post” in Donaueschingen stattfindenden Tanzkränzchen mit gutbesetzter Musik, laden wir sämtliche Mitglieder der Feuerwehr sowie die Hilfsmannschaft freundlich ein. Eintritt für Damen und Herren 1 Reichsmark.

Das Kommando

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Am Fasnetsunntig im Jahr 1903 fand ein Großer Umzug mit 10 Zugnummern in Allmendshofen statt. Er führte bis tief in die Josefstraße zum Postplatz in Donaueschingen, weil in der Amtsstadt nichts los war.

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In Allmendshofen am Schmutzige-Donnerstag gibt’s von 4 Uhr ab Metzelsuppe, wozu freundlichst eingeladen wird.

Rieple zum Adler Allmendshofen

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1913, am Montag den 03. Februar hat der Militärverein von Allmendshofen Kappenabend im “Adler” in Allmendshofen.

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Vor dem ersten Weltkrieg hielt der Sozialdemokratie-Verein, der Radfahrerverein “Frisch Auf” und das Gewerkschaftskartell Donaueschingen im Saale zum “Schwanen” in Allmendshofen eine gemeinsame Fasnachts-Unterhaltung ab. Zutritt hatten nur Mitglieder und Familienangehörige obiger Vereine. Masken haben sich auszuweisen.

Zur Geschichte der Gemeinde Allmendshofen

Donaueschingen, 22.000 Einwohner, ist Kernstadt der 1933 damaligen selbständigen Gemeinde Allmendshofen. Donaueschingen steht auf keltisch - römisch - alemannischen Siedlungsgebiet und wurde 889 n. Chr. urkundlich zum erstenmal erwähnt. Die wichtigsten Daten im Einzelnen:

 

1488 Ankauf durch die Grafen zu Fürstenberg

 

1723 Residenz des Fürsten zu Fürstenberg

 

1806 Eingliederung zum Großherzogtum Baden

 

1810 Erhebung zur Stadt

 

1845 Sitz des Bezirksamtes

 

1868 Bahnstation

 

1908 Großer Stadtbrand

 

1913 Garnisonsstadt

 

1933 Eingemeindung der selbständigen Gemeinde Allmendshofen, an dieses Ereignis erinnert die in der Josefstraße genau an der damaligen Grenze angebrachte Gedenktafel

 

1945 Zerstörung durch Bombenangriff

 

1970 - 1973 Auflösung des Landkreises Donaueschingen durch Kreis- und Gemeindereform, Eingemeindung von Aasen, Grüningen, Heidenhofen, Hubertshofen, Neudingen, Pfohren, Wolterdingen

 

1993 Große Kreisstadt

Allmendshofen hat heute ca. 1500 Einwohner. Bis zur Eingemeindung am 01.08.1933 war Allmendshofen selbständige Gemeinde im Amtsbezirk Donaueschingen.

 

Die damalige Einwohnerzahl betrug 820 Einwohner mit einer Gemarkungsgröße von 667 Hektar.

 

Die Gemeinde hatte eine Ausdehnung bis in die Josefstraße in Donaueschingen, die Bahnanlage war bis zum Kauf durch die Großherzogliche Bahnverwaltung Gemarkung Allmendshofen.

 

Schon im letzten Jahrhundert begann die Industrieansiedlung. Eine Bürstenfabrik wurde 1856 in der Josefstraße gebaut und 1877 errichtete Anton Mall eine Zementwarenfabrik.

 

Durch den Bau der Eisenbahnlinie Bregtalbahn 1892 und der Höllentallinie 1901 wurde Allmendshofen zerschnitten in das Ort und die Straße, gemeint ist die bebaute Reichsstraße von Hüfingen bis in die Josefstraße. Das Geschäftswesen und die Beschäftigungen zwischen Allmendshofen und der Stadt Donaueschingen stoßen zusammen.

 

Nach dem ersten Weltkrieg entstanden neue Wohngebiete, die Kammgarnspinnerei Wirth siedelte sich an und die Stadt verlegte ihren Bauhof auf ehemaliges Gelände der Gemeinde Allmendshofen.

Kurze historische Beschreibung der Gemeinde Allmendshofen

Allmendshofen, von Quellen umsprudelt und an die Riedbaar grenzend, liegt an der Breg und zählt zu den ältesten Dörfern der Baar. Funde zeugen von der Besiedlung durch die Römer und Alemannen. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 872 n. Chr. und wird Alewigshovo genannt. Das Dorf gehörte zur Gemarkung Bräunlingen; diese umfaßte 22 größere und kleinere Siedlungen.

 

Als Ortsadel werden die Herren vom Almishoven eine uraltes Geschlecht der Baar genannt, deren Burg an der Anhöhe unweit der Quelle gelegen haben soll. Der Standort ist vom Denkmalsamt in Freiburg ausgewiesen.

 

Im 12. Jahrhundert gehörten die Herren von Almishoven zum Ritterkanton Hegau und Lehnsmann des Grafen von Fürstenberg. Zu verschiedenen Zeiten besaßen sie das Dorf Bruggen, Burg Neuenburg an der Gauchach mit Bachheim. Adlige Sitze auch in Aulfingen, Bräunlingen, Fürstenberg, Hausen vor Wald, Hüfingen und Immendingen. Mehrere Töchter des Geschlechts waren Nonnen im Kloster Mariahof bei Neudingen.

 

1450 wurde zum erstenmal das dem Hl. Jakobus geweihte Dorfkirchlein erwähnt; sie gehörte zur Urkirche Bräunlingen.

 

Mit Bewilligung seines Lehnsherrn, des Grafen von Fürstenberg, verkaufte Ritter Hug von Almishoven sein Eigentum zu Allmendshofen an die Johanniter zu Villingen. 1516 starb das Geschlecht mit einem Philipp von Allmendshof zu Immendingen im Mannesstamm aus.

 

Nachdem sich das Dorf in verschiedenen Händen befand kaufte Graf Franz Christoph von Fürstenberg im Jahre 1668 das Dorf mit allen Rechten und Pflichten für 31.183 Gulden von den Schellenbergern; summarisch wurden damals 130 Manns- und Weibspersonen genannt.

 

Allmendshofen gehörte weiterhin zum Ritterkanton Hegau hinsichtlich des Steuerrechts und der Militärhoheit. In weltlichen und kirchlichen Dingen hatten sich die Bewohner von Allmendshofen an die fürstenbergischen Verordnungen zu halten und gehörten zum Amt Hüfingen.

 

1720 wurde die Kirche dem Kirchspiel Donaueschingen einverleibt, im 18. Jahrhundert bestand eine Eremitage am Ortsrand zum Schellenberg.

 

1788 bauten der Mesmer und der Lehrer aus eigenen Mitteln eine Schule.

 

1925 baute die Gemeinde Allmendshofen ein neues Rathaus.

 

Trotz des heftigen Widerstandes der Bürgerschaft wurde am 01. August 1933 auf Grund des Gleichstellungsgesetzes die ehemalige selbständige Gemeinde Allmendshofen zur Stadt Donaueschingen eingemeindet.

 

Zur Geschichte von Allmendshofen gehört auch die Sage der seligen Ruchtraud aus dem ritterlichen Geschlecht der Herren von Allmendshofen.

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